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Mehr Verständnis hier, weniger Rebellion da: Die Generationen sind sich näher.
Serie: "Besser als gedacht"

Jugendliche und Eltern verstehen einander immer besser

Früher waren Vater und Mutter für Teenager vor allem peinlich – und Anlass zu rebellieren. Doch schon seit 2002 wächst der Anteil der Jugendlichen, die ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern haben, stetig an. Dafür gibt es gute Gründe.

Sie sitzen in der Straßenbahn und plaudern. Eine Gruppe von Mädchen, gerade an der Schwelle zum Teenageralter, mit coolen Jeans und Rucksäcken. Eines von ihnen beendet ein Telefonat und zwitschert ins Handy: „Ich hab' dich lieb, Mama, Bussi!“ Eine Floskel, die nicht selten ist – und teils sogar vor der Clique verwendet wird. Wer ein wenig hineinhört in die Gespräche, die Eltern und ihre Kinder miteinander führen, merkt schnell: Der Ton hat sich verändert. Da machen Mütter ihren Söhnen Komplimente zu ihren Frisuren – und diese freuen sich. Man überlegt gemeinsam, was am Abend auf den Tisch kommen soll. Und spricht auch darüber, wie es den Freunden geht, wer gerade Probleme hat.

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Piano Position 1