Entrepreneurship

Start-up-Steckbrief: Sensoren zur CO2-Überwachung

Jede Woche stellen wir ein vielversprechendes österreichisches Start-up vor. Diesmal: TecSense, das digitale Messsystem für CO2.

TecSense: Die Idee

TecSense bietet optische Sensorsysteme zur Messung von O2 und CO2 in Gasen und Flüssigkeiten für den industriellen Einsatz. Das Start-up produziert Sensoren für die inline Prozesskontrolle sowie Hand- und Laborgeräte für Entwicklung und Prozessüberwachung. Einsatzgebiete sind die Lebensmittel- und die Verpackungsindustrie, Biotechnologie, pharmazeutische und chemische Industrie sowie Schweißprozesse. Die Sensoren arbeiten digital und stellen die Messdaten über Datenleitungen bzw. drahtlos zur Verfügung.

Das Besondere

„Wir wollen den Lebensmittelherstellern die Sicherheit geben, dass die Qualität ihrer Produkte durch unsere Sensoren stabil gehalten werden können“, sagt Geschäftsführer Johannes Krottmaier. Das „große Maß an Mobilität“ sei ein weiterer Mehrwert.

Die größte Hürde

Eines der größten Probleme war, dass ein für die Messtechnik wesentliches elektronisches Bauteil abgekündigt wurde. Neue Anbieter für Bauteile zu finden, die qualitativ unserem Standard entsprechen „ist manchmal sehr schwierig“, sagt Krottmaier.

Der schönste Moment

„Einer der schönsten Momente in der Firmengeschichte sind jene, bei denen wir unsere Produkte im Einsatz sehen“, erzählt Krottmaier. Bei Hofer/Aldi einzukaufen und die Verpackung „mit unserem Spot“ zu sehen, „wo man weiß, dass diese Packung mit unserem System gemessen wurde“, sei ein solcher. „Aber auch das Feedback von nicht so großen Kunden, dass sie mit unseren Sensoren überaus zufrieden sind, ist immer wieder schön zu hören“, sagt Krottmaier.

Das Logo von TecSense ist unterhalb des Firmennamens erkennbar.TecSense

Gründungsjahr: 2012
Anzahl der Mitarbeiter: 7
Geschäftsführer: Johannes Krottmaier

Kontakt
TecSense GmbH
Teslastraße 4, 8074 Raaba
www.tecsense.com

(red.)