Großbritannien

Wahl erhöht Chance für neues Brexit-Referendum

Archivbild: Am 23. Juni 2016 stimmten die Briten zum ersten Mal über den EU-Austritt ab - mit knapper Mehrheit dafür.
Archivbild: Am 23. Juni 2016 stimmten die Briten zum ersten Mal über den EU-Austritt ab - mit knapper Mehrheit dafür.(c) Getty Images (Dan Kitwood)

Sollte Boris Johnson nach der Dezember-Wahl auf Koalitionspartner angewiesen sein, wird er um eine neue Volksabstimmung kaum herumkommen. Sechs derzeitige Oppositionsparteien treten dafür ein.

Boris Johnson hat Neuwahlen durchgesetzt. Aber ob er damit sein Ziel erreicht, den Brexit rasch durchzusetzen, ist dennoch mehr als fraglich. Gelingt es ihm nämlich nicht, für die Tories eine absolute Mehrheit im Unterhaus zu erreichen, wird er auf Suche nach Koalitionspartnern gehen müssen. Und fast jede dieser Parteien hat in ihrem Programm ein neuerliches Referendum zum EU-Austritt festgeschrieben. Die BBC hält in einer aktuellen Analyse eine neuerliche Verzögerung des Brexit durch ein zweites Referendum nach der Wahl für möglich.

Warum ist das nun wahrscheinlicher als bisher?