Tagesbriefing

Die mysteriöse Ölpest, der unschöne Tod britischer Füchse und die untreuen Steirer: Das Wichtigste im Überblick

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Am Dienstagabend endete die vorletzte Runde der Sondierungsgespräche zwischen ÖVP und Grünen. Aber erst nach den finalen Gesprächen am Freitag soll entschieden werden, ob die beiden Parteien in Regierungsverhandlungen eintreten werden.

Zügiger laufen die Dinge im Bundesland Vorarlberg ab. Dort wurde heute Markus Wallner (ÖVP) erneut zum Landeshauptmann gewählt (mehr dazu) - nicht einmal vier Wochen nach der Wahl am 13. Oktober. Die ÖVP wird weiter fünf Regierungsmitglieder stellen, der Koalitionsparter - die Grünen - zwei. Erstmals in der Geschichte des Bundeslandes wird eine Frau Landeshauptmann-Stellvertreterin (Barbara Schöbi-Fink von der ÖVP), in Vorarlberg heißt das genau genommen Landesstatthalterin.

Das Wichtigste im Überblick

Mysteriöse Ölpest in Brasilien: 2250 Kilometer Küste sind in Nordbrasilien bereits verseucht. Weiterhin strömen Erdölmassen an Hunderte Urlauberstrände. Die Regierung macht eine griechische Reederei verantwortlich. Doch die weist die Vorwürfe zurück. Mehr dazu.

Ungarischer Skandal-Bürgermeister tritt zurück: Zsolt Borkai zieht die Konsequenzen aus einem Sex- und Korruptionsskandal, der der Fidesz-Partei einen Rückschlag bei den Kommunalwahlen bescherte. Mehr dazu.

Trump verliert Testwahl: Amtsinhaber Matt Bevin muss sich seinem demokratischen Herausforderer knapp geschlagen geben. Vor drei Jahren hatte Trump die Wahl in dem US-Bundesstaat erdrutschartig gewonnen. Mehr dazu.

Unseriöse „Kronen Zeitung“? In einem Offenen Brief vermisst FPÖ-Generalsekretär Hafenecker die gewohnte „Haltung und Unabhängigkeit“ der Krone. Die FPÖ kommt seit Ibiza schlecht weg. Mehr dazu.

Aus unserem Magazin

Der Steirer - das untreue Wesen: In der Steiermark wandern Wählerstimmen besonders leicht von der einen zur anderen Partei. Aber warum ist das so? Dieser Frage ist Philipp Aichinger nachgegangen. Mehr dazu. [premium]

Schon Lehramtsstudenten mit Burn-Out-Risiko: Die Belastung sei in Wien besonders groß, sagt Psychologin Christiane Spiel im Interview mit Bernadette Bayrhammer. Um ausgebrannte Lehrer zu vermeiden, müsse man auch bei der Auswahl ansetzen. Mehr dazu. [premium]

Was wir von Japan lernen können: Inmitten des europäischen (und österreichischen) SUV-Booms nach US-Vorbild lohnt sich ein Blick ins Autoland Japan. Dort hat die Gesellschaft mit ihrem Fuhrpark ein vielleicht besseres Arrangement getroffen – mit traditionell kleinen, leichten, leisen und sparsamen Autos. Ein Bericht von Timo Völker. Mehr dazu. [premium]

Diskussionsstoff

Salzburg und die hohen Erwartungen: Erfolge und attraktive Spielweise haben Österreichs Meister gedanklich in neue Sphären gehievt. Ein Punkt beim italienischen Vizemeister darf aber niemals als Enttäuschung gewertet werden, meint Christoph Gastinger. Mehr dazu.

Der bekannte Zoologe und Verhaltensforscher Antal Festetics hat einen Offenen Brief mit dem Titel „Kein schöner Tod, Herr Premier!“ an den britischen Premier Boris Johnson geschrieben. Nein, es geht einmal nicht um den Brexit, sondern die Fuchsjagd, die in Großbritannien wieder legalisiert werde soll. Mehr dazu.