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Konjunkturprognose

IWF rechnet für Österreich mit 1,7 Prozent Wachstum

Das Wachstum in Europa dürfte sich nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds verringern.

Die wirtschaftliche Aktivität in Europa hat sich aufgrund der Handels- und Produktionsschwäche verlangsamt. Zu diesem Schluss kommt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem aktuellen Wirtschaftsausblick für Europa, der am Mittwoch in Brüssel vorgestellt worden ist. Für Österreich wird heuer mit einem BIP-Wachstum von 1,6 Prozent gerechnet. Nächstes Jahr sollen es 1,7 Prozent sein.

Alles in allem dürfte sich das Wachstum in Europa von 2,3 Prozent 2018 auf 1,4 Prozent heuer verringern. Für 2020 wird mit 1,8 Prozent Wachstum eine leichte Erholung prognostiziert, da erwartet wird, dass sich der Welthandel erholt, so der IWF. Dieser Ausblick blieb gegenüber zuletzt unverändert. Der aktuelle World Economic Outlook wurde erstmals Mitte Oktober in Washington präsentiert.

Verglichen mit dem letzten Weltwirtschaftsausblick von April wurde das Wachstum für Westeuropa (advanced europe) um 0,1 Prozentpunkte nach unten revidiert auf 1,3 Prozent im laufenden Jahr. Das Wachstum in Osteuropa (emerging europe) wurde hingegen um 0,5 Prozentpunkte auf 1,8 Prozent nach oben revidiert.

In Österreich ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut IWF voriges Jahr um 2,7 Prozent gewachsen. Für heuer werden 1,6 Prozent erwartet. Das ist eine Revidierung von minus 0,4 Prozentpunkten gegenüber der letzten IWF-Erwartung. Nächstes Jahr sollen es 1,7 Prozent sein, und 2021 dann 1,5 Prozent.

Gefahren birgt neben weltweiter geopolitischer Unsicherheiten und einer schwachen Inflation vor allem der Brexit: Im ungeregelten Fall werden erhebliche negative Auswirkungen auf ganz Europa erwartet, warnt der Währungsfonds.

(APA)