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HTI-Insolvenz: "Immer wieder Angebote"

In zwei Wochen entscheidet sich, wie es mit dem insolventen HTI-Konzern weitergehen wird.

Für den insolventen Autozulieferer HTI bzw. dessen operative Tochter Gruber&Kaja gibt es "immer wieder Angebote", erklärte Gruber&Kaja-Masseverwalter Gerhard Rothner am Donnerstag auf APA-Anfrage. Die Frist ende in zwei Wochen, dann werde über den Zuschlag entschieden.

Eine Präferenz in den Angeboten für eine große Lösung - also einen Verkauf von HTI samt Gruber&Kaja - oder nur für die Tochter lasse sich nicht erkennen, sagte der Masseverwalter. "Es ist sogar jemand dabei, der für beide Varianten anbietet." Die Verlustabdeckung, die Rothner mit den wichtigsten Kunden ausverhandelt hat, funktioniere gut.

Im August hatte zunächst die HTI-Tochter Gruber&Kaja in St. Marien bei Neuhofen in Oberösterreich, die auf einbaufertige Druckgusskomponenten aus Aluminium für die Autoindustrie spezialisiert ist und gut 200 Mitarbeiter beschäftigt, Insolvenz angemeldet und einige Tage darauf auch die Mutter HTI selbst. Nun sind die Masseverwalter auf der Suche nach einem Käufer.

Bei der Veräußerung könnte entweder nur das Filetstück Gruber&Kaja herausgeschnitten oder die gesamte Gruppe erworben werden. Im zweiten Fall wären wohl die Verlustvorträge von mehr als 150 Millionen Euro für so manchen Käufer aus steuerlichen Gründen attraktiv. Die Gruber&Kaja soll jedenfalls vorerst bis Jahresende weitergeführt werden.

(APA)