Tagesbriefing

Ein türkis-grüner Endspurt und eine endlose Kontroverse um Handkes Pass: Das Wichtigste im Überblick

Wir liefern Ihnen Nachrichten, die besten Stücke aus unserem Magazin und aktuellen Diskussionsstoff.

Innenpolitisch ist es still geworden in den vergangenen Tagen. Aber war da nicht noch was? Ja, Sondierungsgespräche. ÖVP und Grünen sondieren heute zum letzten Mal, und zwar in drei Runden: von 10.00 bis 12.30 Uhr, von 13.30 bis 16.00 Uhr und von 19.00 bis 22.00 Uhr. Ob sich Sebastian Kurz und Werner Kogler heute noch öffentlich festlegen, ob sie Koalitionsverhandlungen beginnen wollen, ist offen. Der Altkanzler gab sich am Vormittag jedenfalls erneut zugeknöpft. Spekulationen über mögliche Ressortaufteilungen gebe es in den Medien, nicht aber bei den Sondierungsgesprächen. Mehr dazu.

Das Wichtigste im Überblick

Grubenunglück in Deutschland: 30 Menschen dürften nach einer Verpuffung in der Bergbaugrube Teutschenthal unter Tage eingeschlossen sein. Mehr dazu.

Österreicher in Namibia von Elefanten getötet: Bei dem Opfer handelt es sich um einen 59-jährigen Oberösterreicher. Er war gemeinsam mit seiner Frau und vier Freunden - auf einer privat organisierten Reise - unterwegs. Mehr dazu.

Jugoslawischer Pass ja, aber keine Staatsbürgerschaft: Der Autor und Nobelpreisträger Peter Handke ließ sich 1999 vom Milosevic-Regime einen jugoslawischen Pass ausstellen. Aber ohne Staatsbürgerschaft, sagt er einem Belgrader Boulevardblatt. Mehr dazu.

Lask genießt „Sternstunde für österreichischen Fußball“: Nach dem famosen 4:1-Sieg gegen PSV Eindhoven ist der Aufstieg ins Sechzehntelfinale der Europa League für die Linzer zum Greifen nah. Mehr dazu.

Aus unserem Magazin

Was von den Skandalen aus dem Wahlkampf blieb: Vor der Nationalratswahl prägten vermeintliche und echte Skandale die heimische Politik. Manche davon sind aufgeklärt, andere dürften die Justiz aber noch länger beschäftigen. Philipp Aichinger hat sich die Situation genauer angesehen. Mehr dazu.

So war es damals wirklich in Amerika: In „Diese Wahrheiten“, Jill Lepores brillanter Geschichte der USA, kommen Frauen und Sklaven nicht weniger zu Wort als die Mächtigen. Das ergibt neue Blickwinkel auf ein Land, das wir alle zu kennen glauben und doch nie verstehen, schreibt Karl Gaulhofer. Mehr dazu. [premium]

Milliardenüberschuss für den Bund: Wegen einer hohen Einmalzahlung und gestiegener Steuereinnahmen dürfte dem Bund am Ende des Jahres ein Überschuss von 1,5 Milliarden Euro bleiben – deutlich mehr als veranschlagt. Mehr dazu.

Diskussionsstoff

Apropos Milliardenüberschuss: Wir sollten uns vom einmaligen Budgetüberschuss nicht täuschen lassen, schreibt Josef Urschitz. Kein einziges der Probleme des Staatshaushalts ist bisher nur halbwegs gelöst, erklärt er im Leitartikel. Diskutieren Sie mit!