Analyse

Spaniens Premier Pedro Sánchez steckt in seinem Labyrinth fest

Für die nationale Einheit: Die rechtspopulistische Vox feiert sich mit einer enormen spanischen Fahne.
Für die nationale Einheit: Die rechtspopulistische Vox feiert sich mit einer enormen spanischen Fahne.(c) APA/AFP/ANDER GILLENEA (ANDER GILLENEA)

Bei Wahl am Sonntag zeichnet sich erneut ein Patt ab: Müssen Sozialisten nun mit Konservativen kooperieren?

Madrid/Wien. „Wir befinden uns in einem Labyrinth“, gestand Spaniens Premier Pedro Sánchez Donnerstagabend nahezu resigniert in einem TV-Interview. Dies waren nicht die aufmunternden Worte, die man am Ende eines Wahlkampfs erwarten würde. Der Sozialisten-Chef bereitete wohl seine Wähler auf die bittere Realität vor, die Spanien nach Sonntag erwarten wird: Das Land dürfte auch nach der vierten Parlamentswahl in vier Jahren keinen Ausweg aus der politischen Sackgasse finden.