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Interview

Mario Adorf: „Glücklich sein ist kein Zustand“

Auch, wenn es für ihn „keinen Sinn macht, einen 90-minütigen Film über einen Schauspieler zu drehen“, hat sich Adorf von der Produktion einer Doku überzeugen lassen.
Auch, wenn es für ihn „keinen Sinn macht, einen 90-minütigen Film über einen Schauspieler zu drehen“, hat sich Adorf von der Produktion einer Doku überzeugen lassen.imago/Rene Traut

Weltbürger, Charakterdarsteller, Lebemann: Eben feierte ein Dokumentarfilm über Mario Adorf Premiere. Im Interview erzählt er von seinem Weg zum Theater, langem Eheglück, müheloser Fitness im Alter und warum er schon immer überzeugter Europäer war.

Er spielte Theater und stand für mehr als 200 Film- und Fernsehrollen vor der Kamera, er ist Weltbürger, Lebemann, Charakterschauspieler, Grandseigneur, und mit 89 Jahren noch eine beeindruckende Erscheinung. Eben feierte eine Dokumentation über ihn Premiere, mit dem lakonischen Titel „Es hätte schlimmer kommen können“ (ab 7.11.). Zum Interview im Berliner Hotel Bristol empfängt Adorf entspannt und guter Dinge. In einem Ohrensessel sitzend beugt er sich bei jeder Frage interessiert vor, um nichts zu verpassen.