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Bundesliga

Rapids Frustbewältigung in Altach

Thomas Murg
Thomas MurgAPA/DIETMAR STIPLOVSEK

Die Hütteldorfer leisteten Wiedergutmachung für den jüngsten Umfaller, feierten mit 3:0 einen seltenen Sieg im Ländle. Auch St. Pölten und Sturm Graz jubelten.

Die jüngste 0:1-Niederlage gegen St. Pölten hat am grün-weißen Ego gekratzt, in Altach zeigte Rapid eine deutliche Reaktion. Stefan Schwab (11./Elfmeter), Thomas Murg (12.) und Kelvin Arase (35.) fixierten schon vor der Pause den klaren 3:0-Erfolg im Ländle - der erste seit Mai 2015. Schönheitsfehler für die Hütteldorfer: Innenverteidiger Christopher Dibon schied mit Oberschenkelproblemen vor der Pause aus.

Die Hütteldorfer ließen an ihrer Mission keinen Zweifel und wurden für ihre Offensivbemühungen früh belohnt. Nach einem Ballverlust setzten die grün-weißen nach, Anderson konnte Kelvin Arase nur noch mit einem Foul im Strafraum stoppen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Rapid-Kapitän Schwab souverän zur Führung.

Der Jubel der mitgereisten Fans war noch nicht richtig abgeklungen, da gab ihnen Murg neuen Anlass. Matthias Maak stellte sich wie in der Szene zuvor auch diesmal nicht geschickt an, verlor den Ball leichtfertig an Christoph Knasmüllner, dessen Stanglpass Murg nur noch einzuschieben brauchte.

Den nächsten groben Aussetzer von Maak münzte Arase zum 3:0 für die Gäste um, danach erlöste Altach-Trainer Alex Pastoor seinen Verteidiger und stellte auf Viererkette um. In der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Vorarlberger stabiler und mutiger, das Ehrentor durch Sidney Sam verhinderte jedoch Rapid-Goalie Richard Strebinger (75.).

Sturm und St. Pölten siegen

Sturm Graz feierte im Steirer-Derby einen späten 3:1-Sieg über Hartberg. Thorsten Röcher (56.) hatte die Mannschaft von Nestor El Maestro in Führung gebracht, Felix Luckeneder glich aus (74.). Im Finish besorgte Kiril Despodov mit einem Doppelschlag die Entscheidung (83., 90.).

St. Pölten verbuchte mit dem 5:1-Erfolg gegen Tirol den höchsten in der Bundesliga-Geschichte des Klubs. Die Niederösterreicher erwischten einen Traumstart, Husein Balic traf noch in der ersten Minute und wenig später ein zweites Mal (9.), dann erhöhte Pak Kwang-Ryong. Der Nordkoreaner setzte auch den Schlusspunkt (85.), davor hatten noch Daniel Luxbacher (58./Elfmeter) bzw. auf der Gegenseite Benjamin Pranter (33.) getroffen.

(swi)

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