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TV-Notiz

Hofer "Im Zentrum": "Für Österreich bedeutet das nichts Gutes"

Der FPÖ-Chef scheint nicht ganz zu glauben, was er sieht: Grün und Türkis kommen offenbar zurecht.
Der FPÖ-Chef scheint nicht ganz zu glauben, was er sieht: Grün und Türkis kommen offenbar zurecht.(c) Screenshot ORF
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Ist eine Koalition zwischen ÖVP und FPÖ nun ausgeschlossen? Norbert Hofer wirkte im ORF mehr als beleidigt, weil nicht mit ihm verhandelt wird. Über "private" Telefonate und grüne Rhetorik.

"Herr Hofer, hat Sebastian Kurz Sie heute angerufen?" Der FPÖ-Chef freute sich am Sonntagabend nicht gerade über die Frage von "Im Zentrum"-Moderatorin Claudia Reiterer. Er wich aus, druckste herum. "Von mir haben Sie das nicht gehört", sagte er, die Brille abnehmend. Überhaupt berichte er nichts aus "privaten Gesprächen". Interessante Formulierung. Die Frage, die alle interessiere, so Reiterer, sei doch, ob Kurz der FPÖ noch eine Tür geöffnet habe.

Hofer jedenfalls lenkte ab. Was ihm auffalle (und man darf annehmen, negativ), sei, wie schnell das alles mit den Grünen gehe. „Im Wahlkampf hat Kogler gemeint, es gibt null Chancen auf eine Koalition mit der "Schnöseltruppe" ÖVP. Heute ist es so, dass man sagt, man will regieren, man geht in diese Gespräche." Es klang so, als wäre Hofer selbst überrascht. Darüber, dass die Stimmung zwischen Türkis und Grün passt. Darüber, dass die Grünen nicht öffentlich streiten. Darüber, dass die FPÖ kaum eine Möglichkeit mehr hat, doch noch zum Zug zu kommen.

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