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Handelskrieg

USA könnten Zölle gegen EU-Autos weiter aufschieben

Im Seaport Emden in Niedersachsen / Deutschland stehen Automobile Der Marken Volkswagen und Audi bereit zur Verschiffun
Autos der Marken Volkswagen und Audi stehen bereit zur Verschiffung.(c) imago images/Markus van Offern (Markus van Offern (mvo), via www)
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US-Präsident Donald Trump dürfte laut einem Nachrichtenportal einen Aufschub um weitere sechs Monate bekannt geben.

US-Präsident Donald Trump wird einem Medienbericht zufolge seine Entscheidung über Autozölle für EU-Importwagen wahrscheinlich abermals verschieben. Der Republikaner dürfte noch in dieser Woche einen Aufschub um weitere sechs Monate bekannt geben, berichtet das Nachrichtenportal "Politico" am Montag unter Berufung auf eine mit den Plänen vertraute Person. Die US-Regierung will früheren Angaben zufolge am 14. November entscheiden, ob die Abgaben auf die Einfuhr von Autos und Autoteilen aus der EU erhöht werden. Sie hatte die angedrohten Strafzölle im Mai zunächst für ein halbes Jahr ausgesetzt.

Trump hat in der Vergangenheit mehrfach mit Schutzzöllen auf Autoimporte aus Europa von bis zu 25 Prozent gedroht, was insbesondere die exportlastige deutsche Wirtschaft treffen würde. Laut US-Präsidialamt sieht er einige Autoimporte als potenzielle Bedrohung für die USA. US-Handelsminister Wilbur Ross hatte vor kurzem indes einen möglichen Verzicht auf Strafzölle für Importwagen aus der Europäischen Union und Japan angedeutet.

Von den angedrohten Maßnahmen wären vor allem Hersteller wie Volkswagen, BMW und Daimler betroffen. Sollten die US-Strafzölle letztlich doch kommen, drohen der deutschen Wirtschaft laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jährliche Mehrkosten in Höhe von sechs Milliarden Euro.

 

(APA/Reuters)