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Belarus

Lukaschenko in Wien: "Was stimmt nicht mit den Menschenrechten?"

Alexander Lukaschenko mit Bundespräsident Van der Bellen.
Alexander Lukaschenko mit Bundespräsident Van der Bellen.REUTERS

Der Empfang in Wien bedeutet für den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko einen Durchbruch. Die Krise im Nachbarland Ukraine hat die Wiederannäherung des Minsker Autokraten an den Westen ausgelöst. Kritik an seinem Herrschaftsstil weist er zurück.

Die beiden Staatsoberhäupter waren sichtlich um gute Stimmung bemüht. Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen lobte seinen Gast, den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, für seine Vermittlungstätigkeit im Ukrainekonflikt. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstag in der Hofburg unterstrichen beide die gute wirtschaftliche Zusammenarbeit und wiesen stolz darauf hin, dass Österreich der zweitgrößte ausländische Direktinvestor in Belarus (Weißrussland) ist.