Omnipräsent selbst in Hongkong bei einer Protestaktion – und im Rest Chinas sowieso: Xi Jinping, seit sieben Jahren an der Macht, entwickelt Züge eines Personenkults, der viele an Mao erinnert. Der Präsident führt die kommunistische Partei und die Volksrepublik mit harter Hand.
China

Die Konfliktzonen des Xi Jinping

Der Unmut gegen den harten Kurs von Präsident Xi wächst – nicht nur in den Straßen der früheren britischen Kronkolonie Hongkong.

Xi Jinping setzt auf drakonische Härte, um separatistische und regimekritische „Rebellionen“ zu ersticken. „Jeder, der versucht, eine Region von China zu trennen, wird untergehen – mit zertrümmertem Körper und zu Puder gemahlenen Knochen“: So drohte der Staatschef Unruhestiftern. Hongkong, Xinjiang und Tibet beweisen es: Trotz zunehmend autoritärem Kurs schafft es Xi nicht, diese Unruheherde einzudämmen – und erst recht nicht in Taiwan.