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Leitartikel

Ein Kontrollfreak in Nöten: Xis Ärger mit den „Xinjiang-Papers“

Xi Jinping ist ein Kontrollfreak.
Xi Jinping ist ein Kontrollfreak.(c) REUTERS (Jason Lee)

Dass in einem US-Blatt Parteidokumente über seine Repressionspolitik aufgetaucht sind, befeuert die Paranoia des allmächtigen Parteichefs.

Xi Jinping hat alles im Griff. Das ist der Eindruck, den der starke Mann der Volksrepublik vermittelt und von den Staatsmedien vermitteln lässt. Aber hat er das wirklich? Dass nun 403 Seiten, die Treffen der kommunistischen Führung zur Lage in der westlichen Unruheprovinz Xinjiang dokumentieren, der „New York Times“ zugespielt wurden, zeigt, dass die politische Elite in Peking doch nicht ganz so ge- und verschlossen sein dürfte, wie Parteichef Xi das gern hätte. Und offensichtlich gibt es im Führungszirkel Leute, die mit dem eisenharten Kurs Xi Jinpings in Xinjiang nicht einverstanden sind und die die Dokumente deshalb einem US-Medium zugesteckt haben.

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