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Ausgaben

Wer an Weihnachten verdient

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Symbolbild Weihnachtsmarkt(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
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2,1 Milliarden Euro werden im Weihnachtsgeschäft in Österreich ausgegeben. Neben dem Internet gibt es noch einen zweiten großen Gewinner.

Das heurige Weihnachtsgeschäft wird allen Unkenrufen über schwache wirtschaftliche Aussichten zum Trotz um zwei Prozent legen, was bei einer Inflation von 1,6 Prozent real eine Zunahme bedeutet. Absolut bedeutet das Ausgaben von 2,1 Milliarden Euro. Jedoch verschieben sich die Anteile der einzelnen Segmente deutlich. Die großen Profiteure dieser Veränderung werden das Online-Shopping und die Weihnachtsmärkte sein, die Bedeutung der Das prognostiziert Handelsberater RegioPlan in seiner Analyse über die Weihnachtsumsätze 2019.

Entwicklung Weihnachtsumsatz(c) RegioPlan

Aktuell liegt der Onlineanteil an den Konsumausgaben der Österreicher bei knapp 13 Prozent, zur Weihnachtszeit steigt dieser jedoch signifikant um 40 Prozent auf etwa 18 Prozent. In Summe sollen es 380 Millionen Euro sein, die in die Kassen von Amazon & Co. fließen werden. Übertroffen werden diese Ausgaben jedoch von den Weihnachtsmärkten. Von den etwa 390 Millionen Euro Gesamtumsatz,welche die österreichischen Weihnachtsmärkte erzielen werden, fließen zwei Drittel jedoch in die Gastronomie dieser Märkte. Die klassische Gastronomie, die vor allem von den Weihnachtsfeiern der Betriebe und Unternehmen und den zahlreichen Touristen profitiert, wächst gegenüber dem Vorjahr um zehn Millionen Euro auf etwa 150 Millionen an.

Immer geringer wird der Anteil des stationären Handels am Weihnachtsgeschäft. Vor 20 Jahren sind noch 85 Prozent des Weihnachtsgeschäftes in den Kauf von Waren geflossen. Derzeit sind es inklusive der einzelhandelsrelevanten Umsätze auf den Weihnachtsmärkten nur mehr knapp 60 Prozent.

Was ist der Weihnachtsumsatz?

Der Weihnachtsumsatz beinhaltet jene Ausgaben,die durch Privatpersonen (Einwohner und Touristen) zusätzlich zum Umsatz eines Durchschnittmonats getätigt werden, unabhängig davon,ob im stationären Handeloder im Onlinehandel (auch in ausländischen Onlineshops).

(red./herbas)