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Amazon plant erstmals größeren Supermarkt ohne Kassen

Ein Whole Foods-Geschäft in New York.
Ein Whole Foods-Geschäft in New York.REUTERS

Erste Läden könnten Anfang 2020 eröffnet werden, berichten Medien. Kameras und Sensoren registrieren, was gekauft wird.

Der US-Online-Händler Amazon will einem Medienbericht zufolge seine Technologie zum Einkaufen ohne Kassen auch in größeren Supermärkten sowie temporären Pop-Up-Stores einsetzen. Erste Läden dieser Kategorien könnten Anfang 2020 bekanntgegeben werden, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Mittwoch.

Aktuell betreibt Amazon knapp über 20 kassenloser Shops in vier Städten in den USA. Die Technologie, bei der Kameras und anderen Sensoren registrieren, welche Artikel ein Kunde aus dem Regal nimmt, könne unter Lizenz auch an andere Einzelhändler angeboten werden.

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Aus den Läden geht man einfach raus, die mitgenommenen Artikel werden kurz darauf abgerechnet. Der Konzern eröffnete bisher knapp zwei Dutzend solcher Geschäfte in den USA unter der Marke "Amazon Go". Sie haben meist das Format eines größeren Tankstellen-Shops. Früheren Berichten zufolge war es zunächst eine Herausforderung für das System, eine größere Zahl von Leuten im Blick zu behalten. Teilweise ereigneten sich Fälle, in denen die Kameras nicht jedes Produkt registrierten. Die Ladendiebstähle sind für Amazon aber so gering, dass sie als Schwund einkalkuliert sind. Nun werde das System in einer rund 960 Quadratmeter großen Supermarkt-Fläche in Seattle getestet, schrieb Bloomberg.

Amazon gehört auch die Bio-Supermarkt-Kette Whole Foods. Sie wird bisher ganz klassisch mit Kassen betrieben - Kunden von Amazons Abo-Dienst Prime bekommen aber zum Teil Rabatte.

(APA/dpa)