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Diese fünf Wirtschaftsgeschichten sollten Sie gelesen haben

Eroeffnung des 'neuen' Casino Badens 1995 - Schuessel, Campbell, Proell
Ein Bild aus einer Zeit, in der man bei Casinos an Gentlemen und schöne Frauen dachte.Hans Klaus Techt / APA-Archiv /

Während uns in der Wirtschaftsredaktion vor allem die Casinos-Affäre auf Trab gehalten hat, regte Erste Bank-Chef Treichl an, auch für Zinsen zu demonstrieren. „Friday for interest“ quasi. Und es gab zwei Runs: einen bei der ehemaligen Meinl Bank und einen auf die neue Hacklerpension.

Wien. Suchtfaktor hoch, heißt es derzeit bei den Casinos Austria. Und gemeint ist diesmal ausnahmsweise nicht die leidige Spielsucht, sondern die Sucht nach neuen Chat-Protokollen und geleakten SMS in der Affäre. Whatsappen kann ja angeblich auch süchtig machen. Egal. Meine beiden Croupièrs Judith Hecht und Hanna Kordik hatten wieder ein paar Exklusivstorys im Talon. Kordiks letzte Jackpot-Story trägt den Titel: „Knalleffekt in der Cause Glückspiel: Tschechen wollen Peter Sidlo abberufen.“ Und bevor ich jetzt sprachbildlich All-In gehe, wechsle ich das Thema.

Erste Bank-Chef Andreas Treichl hat uns ein Interview gegeben und dabei gemeint: „Für Zinsen geht niemand auf die Straße.“ Ja da hat er wohl recht. Aber irgendwie hat allein die Vorstellung einen Reiz. Junge Menschen halten Transparente in die Höhe: „Nullzins zerstört unsere Zukunft“, oder so. Das Interview führten übrigens Chefredakteur Rainer Nowak und unser Bankenexperte Jakob Zirm.

Matthias Auer hat sich dann wieder dem Thema gewidmet, für das sehr wohl demonstriert wird. Und er fragt: „Kann uns Technologie vor der Klimakrise retten?“ Auer war nämlich im finnischen Espoo. Dort wurden heuer die Energy Globe Awards vergeben - und zwar an innovative Unternehmen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Und dann gab es noch zwei Runs diese Woche: Der erste war „Ein kleiner, feiner Bank-Run auf die Ex-Meinl Bank“ wie Kollege Kamil Kowalcze titelte. Den zweiten Run entdeckte Jeannine Hierländer. Und zwar einen „Run auf die neue Hacklerpension“. Der Nationalrat hat bekanntlich kurz vor der Wahl eine neue Regelung beschossen, die es erlaubt abschlagsfrei in Frühpension zu gehen. Wahlzuckerl mit hohem Suchtfaktor quasi.

Ich wünsche ein schönes Wochenende und viel Vergnügen bei der Nachlese der fünf Wirtschaftsgeschichten dieser Woche, die Sie nicht versäumt haben sollten.