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Bausparprämie bleibt 2020 bei 1,5 Prozent

Symbolbild(c) Bilderbox

Die staatliche Prämie für die Zukunftsvorsorge liegt weiterhin bei 4,5 Prozent. Der maximaler Zuschuss für die Altersvorsorge steigt leicht.

Die Prämien für Bausparen und die staatlich geförderte Altersvorsorge ("Zukunftsvorsorge") bleiben angesichts des Niedrigzinsniveaus auch im kommenden Jahr an ihren Untergrenzen. Die Bausparprämie liegt wieder bei 1,5 Prozent, hat das Finanzministerium festgelegt. Für die Zukunftsvorsorge beträgt die Prämie weiterhin 4,5 Prozent.

Beim Bausparen wird unverändert eine Einzahlung von höchstens 1.200 Euro im Jahr gefördert. Die maximale staatliche Prämie, die man für einen "Bausparer" erhalten kann, beträgt daher auch im kommenden Jahr 18 Euro. Wegen der niedrigen Zinsen liegt die Bausparprämie seit 2012 an ihrer gesetzlichen Untergrenze. Die Höhe ist vom Marktzins abhängig, die mögliche Bandbreite beträgt 1,5 bis 4 Prozent. Der Prozentsatz bei der Zukunftsvorsorge ist an die Bausparprämie gekoppelt.

Etwas höher ausfallen wird der höchstmögliche Zuschuss für die Altersvorsorge. Die Obergrenze für die förderungswürdigen Einzahlung ist an die jährlich steigende ASVG-Höchstbeitragsgrundlage gekoppelt. Die höchstmögliche Einzahlung für eine Förderung wird von 2.875,18 auf 2.957,80 Euro steigen, der maximale Zuschuss auf 125,71 Euro (nach 122,19 Euro) im Jahr, wie aus auf der Finanzministeriums-Homepage veröffentlichen vorläufigen Werten hervorgeht. Die Höchstbeitragsgrundlage wird für 2020 demnach voraussichtlich bei 5.370 Euro (nach 5.220 Euro) liegen.

(APA)