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Erwin Riess: Mafia, Zirkus und flüchtende Piraten

„Dieses spöttische Kulturschilcherlächeln!“ Erwin Riess.
„Dieses spöttische Kulturschilcherlächeln!“ Erwin Riess.(c) Alexander Golser

In seinem Roman „Herr Groll und die Donaupiraten“ oszilliert Erwin Riess gekonnt zwischen Schelmenroman, Politthriller und Sozialkritik – und zieht ganz nebenbei Erinnerungsfäden zur österreichischen Industriegeschichte.

Erwin Riess' siebenter Groll-Roman startet in zwei Weltstädten und verbindet drei Kontinente. Beim Binder-Heurigen in Wien-Floridsdorf, wo ein ständiger Ausschuss zur Klärung sämtlicher Welträtsel in Permanenz tagt, wird er zunächst als Bericht zur Prüfung vorgelegt. Ein Anschreiben an diesen Ausschuss bildet den politischen Prolog.