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NHL

Michael Grabner: Pucks, Schlangen und Kakteen

Anaheim Ducks v Arizona Coyotes
Michael Grabner läuft für die Arizona Coyotes auf, der Villacher fühlt sich nahe der Wüste und in der Hitze mit seiner Familie wohl.(c) NHLI via Getty Images (Norm Hall)

Michael Grabner, Villacher Stürmer der Arizona Coyotes, fühlt sich in der Wüste wohl. Er will sein Team nach langer Durststrecke wieder in die NHL-Play-offs schießen – ein Hausbesuch.

Andere werden (sinnbildlich) in die Wüste geschickt, er hat sich selbst dorthin begeben. Michael Grabner hat sich im Sommer 2018 für das Angebot der Arizona Coyotes entschieden, keinem Topteam der vergangenen Saisons, denn sie warten seit sieben Jahren auf einen Play-off-Einzug. Doch der Villacher, der in der NHL seit seinem Debüt bei den Vancouver Canucks 2009 als „Journeyman“ – also als „Wandervogel“ –, galt scheint in Scottsdale sesshaft geworden zu sein. „Es gefällt uns sehr gut hier. Es ist angenehmer und günstiger, als in einer großen Metropole zu leben“, sagt der 32-Jährige, der sich ein nicht allzu kleines Anwesen am Rand der Wüste gekauft und sich mit Gattin Heather sowie dem achtjährigen Aiden und der vierjährigen Olivia eingelebt hat.