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Leitartikel

Die neue Flüchtlingswelle und Erdoğans Beitrag

Die konservative Regierung in Athen, seit Juli im Amt, will nun die heillos überfüllten Flüchtlingslager auf Lesbos, Chios, Leros und Kos durch geschlossene „Abflugs- und Identifikationszentren“ ersetzen.
Die konservative Regierung in Athen, seit Juli im Amt, will nun die heillos überfüllten Flüchtlingslager auf Lesbos, Chios, Leros und Kos durch geschlossene „Abflugs- und Identifikationszentren“ ersetzen.(c) APA/AFP/ANGELOS TZORTZINIS
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In der Ägäis steigt die Zahl der Migranten. Das hat auch damit zu tun, dass der türkische Präsident an der Schleuse dreht. Er will den Flüchtlingsdeal erneuern. Die EU sollte sich nicht erpressen lassen.

Der Aufschrei des griechischen Regierungschefs war unüberhörbar. Er werde nicht länger hinnehmen, dass die EU Ankunftsländer wie Griechenland als „bequeme Parkplätze für Flüchtlinge und Migranten“ betrachte, gab Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis im Interview mit dem „Handelsblatt“ zu Protokoll.