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Ferk Metallbau zu Außergewöhnlichem fähig

Geschäftsführer Karl Ferk sieht die Basis des Erfolgs in kompetenten Mitarbeitern.(c) Helmut Lunghammer
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Seit vier Generationen steht Ferk für höchste Qualität in der Metallfertigung

Das Familienunternehmen Ferk Metallbau GmbH in St. Nikolai ob Draßling in der Südsteiermark wird mit Karl F. Ferk bereits in vierter Generation geführt. Heute präsentiert sich das Unternehmen als Spezialist für die Entwicklung und Realisierung anspruchsvoller technischer Herausforderungen im Metallbau. In den vergangenen Jahren wurde intensiv in neue Produktionshallen investiert, um mit höchster Qualität produzieren zu können.

2018 lag der Jahresumsatz bei rund 5,2 Millionen Euro. „Ein arbeitsreiches und erfolgreiches Geschäftsjahr“, bilanziert Geschäftsführer Ferk. „Wir haben 2018 an der Technologie in der Oberflächenbehandlung gearbeitet und konnten in diesem Bereich neue Technologien einführen. Dadurch konnten spezielle Kundenwünsche erfüllt und neue Kunden an Bord geholt werden.“

 

Hochmotiviertes Team

Als wichtigsten Erfolgsfaktor sieht Geschäftsführer Ferk sein kompetentes Team. Knapp 40 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen. „Wir bilden in unserem Betrieb Lehrlinge im Bereich Metalltechnik aus“, sagt Ferk. „Nur so kann das Know-how nicht verloren gehen. Derzeit sind in unserem Betrieb vier Lehrlinge in Ausbildung. Es erweist sich leider als immer schwieriger, Lehrlinge zu finden. Ich habe den Eindruck, dass die Lehre unter Jugendlichen keinen hohen Stellenwert besitzt.“

Aber es gibt auch abseits der Mitarbeiter entscheidende Erfolgsfaktoren bei Ferk Metallbau. „Um konkurrenzfähig bleiben zu können, produzieren wir flexibel, schnell und qualitativ hochwertig. Dies erreichen wir durch ausgezeichnet ausgebildete Facharbeiter sowie durch eine hohe maschinelle und technische Ausstattung im Haus.“

Eigenschaften, die von den Kunden offenbar sehr geschätzt werden. „Mir wird immer wieder gesagt, dass wir ein außerordentlich gutes Betriebsklima haben“, zeigt sich der Geschäftsführer stolz. „Wenn das Zwischenmenschliche und die Kommunikation intern gut laufen, dann kann man auch Außergewöhnliches von seinen Mitarbeitern erwarten.“

 

Konkurrenz wird härter

Die wachsende Anzahl an Mitbewerbern aus den Billiglohnländern sieht Karl Ferk als große Herausforderung in den kommenden Jahren. „Das geringe Lohn- und Preisniveau in den osteuropäischen Ländern macht sich immer stärker bemerkbar. Unsere Waren lassen sich nun einmal leicht transportieren. Das bedeutet, dass diese Waren auch mit höheren Transportkosten immer noch billiger sind als in Österreich produzierte Waren.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.11.2019)