Börse

Insiderhandel-Vorwurf bei AMS

Mit der geplanten Übernahme von Osram haben die aktuellen Vorwürfe rund um den Handel mit AMS-Aktien nichts zu tun.
Mit der geplanten Übernahme von Osram haben die aktuellen Vorwürfe rund um den Handel mit AMS-Aktien nichts zu tun.(c) REUTERS (Andreas Gebert)
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Mit Aktien des steirischen Sensorherstellers soll es zu verbotenen Geschäften gekommen sein. Im Zentrum der Ermittlungen soll ein ehemaliger Mitarbeiter stehen.

Wien/München/Graz. Mitten im Kampf um die Osram-Übernahme wird AMS ein Thema für die Behörden. Insiderhandel lautet der Vorwurf. Es werde gegen eine natürliche Person ermittelt, bestätigte die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien gegenüber der „Presse“ ohne Angaben zum Umfeld.

Nach Informationen der Wochenzeitung „Spiegel“ kam es zu Regelverstößen. Dabei gehe es um einen ehemaligen Beschäftigten des Chip- und Sensorherstellers aus Premstätten. Anfang Oktober soll es sogar zu einer Hausdurchsuchung gekommen sein. Eine Konzernsprecherin versichert der „Presse“ gegenüber, dass kein AMS-Büro von Ermittlern besucht worden sei. Darüber hinaus sei AMS „keine Untersuchung oder Ähnliches zu einem derartigen Sachverhalt gegen derzeitige Beschäftigte der AMS bekannt“, heißt es. In Bezug auf ehemalige AMS-Beschäftigte bestehe kein aktueller Zusammenhang zu AMS.

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