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„Nicht schön, dass so etwas im Vatikan passiert“: So kommentierte der Papst (hier bei seiner Audienz) den Skandal.
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Finanzskandal

Unsaubere Geschäfte im Vatikan

Der Papst gesteht erstmals Fälle von Korruption im Vatikan ein: Teile des für die Armenhilfe gesammelten Peterspfennings waren in Londoner Luxusimmobilien gesteckt worden.

Rom. Auch wenn im Vatikan die Uhren anders laufen als im Rest der Welt, der gute alte Sparstrumpf ist auch hier nicht mehr im Einsatz. „Es ist kein Zeichen guter Verwaltung, das Geld aus dem Peterspfennig entgegenzunehmen und in die Schublade zu legen“, so Papst Franziskus. Er habe also prinzipiell nichts gegen Investitionen, aber, so der Pontifex weiter, „eine gute Verwaltung muss Geld vernünftig anlegen“.

Der Kauf einer Luxusimmobilie im Londoner Nobelviertel Chelsea zählt wohl auch nach Meinung des Kirchenoberhaupts nicht in diese Kategorie. Am Dienstag hat Papst Franziskus den neuerlichen Finanzskandal im Vatikan erstmals persönlich eingestanden. Auf dem Rückflug von seiner Asienreise nach Rom sagte der Papst vor den mitreisenden Journalisten: „Es gab Fälle von Korruption.“ Und weiter: „Sie haben Dinge getan, die nicht sauber erscheinen.“