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Iran: Die umstrittene Präsidentenwahl jährt sich

Iran umstrittene Praesidentenwahl jaehrt
(c) AP (STR)
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Die Wahl bleibe als Ereignis in Erinnerung, das für "brutale Unterdrückung" und die "Ermordung Unschuldiger" stehe, sagt US-Präsident Obama. Die Opposition sagte ihre Demonstration ab.

Zum ersten Jahrestag der umstrittenen Präsidentenwahl im Iran hat US-Präsident Barack Obama die Welt aufgerufen, die Iraner in ihrem Kampf für Freiheit zu unterstützen. "Es liegt in der Verantwortung aller freien Menschen und freien Nationen, klar zu machen, dass wir auf der Seite derjenigen sind, die Freiheit, Gerechtigkeit und Würde wollen", erklärte Obama am Donnerstag in Washington.

Der Wahlgang vom 12. Juni 2009 werde als ein Ereignis in Erinnerung bleiben, das für "brutale Unterdrückung" und die "Ermordung Unschuldiger" stehe, sagte Obama. Die nach offiziellen Angaben erfolgte Wiederwahl von Präsident Mahmoud Ahmadinejad wird von der Opposition angezweifelt; nach dem Urnengang kam es zu den größten Protesten seit der Islamischen Revolution vor mehr als 30 Jahren. Die Proteste wurden niedergeschlagen, dutzende Menschen getötet und mehrere hundert inhaftiert.

Opposition verzichtet auf Demonstration

Die iranische Opposition hat zum Jahrestag der umstrittenen Wahl auf einen Demonstrationsaufruf verzichtet. Das Innenministerium habe einem Antrag auf eine "friedliche und stille" Versammlung am 12. Juni nicht entsprochen, erklärten die Reformpolitiker Mehdi Karroubi und Mir-Hossein Moussavi am Donnerstag. Um Menschenleben nicht zu gefährden, sagten sie die geplante Demonstration ab.

(APA/AFP)