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Film über Architektur

Der Raum als Gefühlsverstärker

Vielseitig. Regisseur Christoph Schaub liebt Komödie genauso wie Architekturfilm.
Vielseitig. Regisseur Christoph Schaub liebt Komödie genauso wie Architekturfilm.(c) Christine Ebenthal
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Der Schweizer Regisseur Christoph Schaub fühlt sich filmisch in die „Architektur der Unendlichkeit" ein.

Der Regisseur ist auch stets Erzähler. Und wenn man einen Film über Architektur macht, dann legt sich gleich noch die eine narrative Ebene über die andere. Denn die Architektur allein, sie erzählt schon so einiges. Und dann reden da noch andere mit: die Architekten über ihre Architektur. Fast ein Hochhaus an Subtexten und Metaebenen entsteht da. Auch wenn es schließlich um die Gefühle geht, die Architektur auslöst, selbst wenn viele für sie längst taub geworden zu sein scheinen. Es gibt noch Orte, die sie triggern. Und Menschen, die hellhörig und feinfühlig sind dafür, was Architektur manchmal flüstert, manchmal schreit. Wie der Schweizer Filmemacher Christoph Schaub. Erfolgreiche Komödien stehen genauso in seiner Filmografie wie Architekturfilme. „Architektur umgibt und umhüllt uns ständig. Und wenn man sie sich erschließt, hat man jeden Tag so viel mehr, was man begreifen kann und darf", erklärt Schaub seine Faszination für die gebaute Umwelt. Und auch dafür, unter welchen Bedingungen und mit welchen Wirkungen sie entsteht.