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Tagesbriefing

Eine EU-Warnung und das Brodeln in den Gerüchteküchen von SPÖ und FPÖ: Das Wichtigste im Überblick

Wir liefern Ihnen Nachrichten, die besten Stücke aus unserem Magazin und aktuellen Diskussionsstoff.

Während ÖVP und Grüne weiter in aller Ruhe über eine mögliche Koalition verhandeln, stecken SPÖ und FPÖ weiter im Krisenmodus fest. Sie bleibt, sie geht, sie bleibt sie geht. Er wird ausgeschlossen, er wird nicht ausgeschlossen, er wird ausgeschlossen, er wird nicht ausgeschlossen: In der Gerüchteküche rund um den Verbleib der SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner dürften die selben Köche zu Werke gehen wie in jener, in der die widerstrebenden Gerüchte brodeln, wann und ob Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache aus seiner Partei ausgeschlossen wird.

Rendi-Wagner hat sich jedenfalls in der Früh zu Wort gemeldet, sie hält die Rücktrittsgerüchte für „Unsinn“. „Jahrzehntelange SPÖ-Mitglieder“ stellt das allerdings nicht zufrieden - aus ihrer Sicht stimmt die Richtung nicht. Sie haben eine Protestseite und einen Flashmob gegen die Parteiführung organisiert.

Strache wiederum hat ein Problem mit „offenen Rechnungen“, wie Anna Thalhammer schreibt. „Die Presse“ bleibt jedenfalls dran!

Das Wichtigste im Überblick

EU warnt bei Vergabe von 5G-Netzen: Die Infrastrukturminister werden am Dienstag Grundsätze für den Aufbau der neuen Mobilfunktechnologie in der EU beschließen, berichtet unser Korrespondent Oliver Grimm - mit einer kaum verhüllten Warnung vor Chinas Konzern Huawei. Mehr dazu [premium]

Steirischen Polizeidirektor holt Vergangenheit ein: Der hochrangige Beamte fiel bereits früher negativ auf - etwa durch rassistische Aussagen. Mehr dazu

Geringe Chancen auf weiße Weihnachten: 2012 gab es in Wien zuletzt weiße Weihnachten. Statistisch gesehen schneit es in der Bundeshauptstadt nur noch alle fünf Jahre. Mehr dazu

Aus unserem Magazin

Auch eine Partei kann in Konkurs gehen: Laut internen Vorwürfen wäre die SPÖ als Firma schon insolvent. Dabei gelten für Parteien dieselben Regeln, erklärt Philipp Aichinger. Mehr dazu [premium]

„Die Hermannsschlacht“ - Sterben wie in einem B-Movie: Heinrich von Kleists Monumentaldrama wird von Martin Kušej im Burgtheater dunkel, blutig und frei von Ironie inszeniert. Das Ganze wirkt statisch und unentschlossen, schreibt ein enttäuschter Norbert Mayer. Mehr dazu [premium]

Diskussionsstoff

Chefredakteur Rainer Nowak schreibt in seiner Morgenglosse über den Dilettantismus in der SPÖ. Mehr dazu