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Mit der finsteren Polit-Serie „House of Cards“ begann der Boom: 2013 wurde sie erstmals bei Netflix ausgestrahlt.
Die Zehnerjahre

Netflix kam – und wir schauten

Streamingdienste haben unser Sehverhalten auf den Kopf gestellt. Und nicht nur das. Zehn Thesen über unseren neuen Alltag mit Filmen und Serien, die permanent verfügbar sind.

Seit Netflix und Co. zahlen wir für Inhalte im Netz. Und ja, das ist ein Fortschritt.

Vor acht, neun Jahren klauten wir noch alle, und das ohne schlechtes Gewissen. Wobei die meisten von uns wenigstens von Downloads die Finger ließen und lediglich „streamten“, das war in Österreich eine Grauzone, und in der fühlten wir uns relativ sicher. Dann kam „House of Cards“ auf Netflix, und wir schlossen unser erstes Abo ab. Die Auflösung war besser, die Bedienung einfacher, wir konnten Sprache und Untertitel wählen und mussten nicht mehr die aufpoppende Porno-Werbung ignorieren. So gewöhnten wir uns an das Prinzip Digitalabo. Ach ja: Auch „Die Presse“ profitiert davon.