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COP25 Madrid

Klima-Hype trifft Wirklichkeit: Fünf Fragen zum Weltklimagipfel

Ein Bild von Klimaaktivistin Greta Thunberg in San Francisco, sie soll am Dienstag in Madrid ankommen.
Ein Bild von Klimaaktivistin Greta Thunberg in San Francisco, sie soll am Dienstag in Madrid ankommen.imago images/ZUMA Press

Der 25. Weltklimagipfel in Madrid wird zum Gradmesser dafür, was die globalen Klimaproteste bewegt haben. Die Erwartung der Öffentlichkeit ist enorm hoch und kann fast nur noch enttäuscht werden.

Wien/Madrid. Ließe sich der Klimawandel nur mit stürmischen Reden und leidenschaftlichem Aktionismus aufhalten, die Welt hätte das Problem längst gelöst. In dieser Woche rief das EU-Parlament den (wirkungslosen) Klimanotstand für Europa aus. Und China ernannte sich selbst zum neuen Führer im Kampf gegen die anthropogene Erderwärmung. Und jeden Freitag gehen Millionen Menschen weltweit im Namen der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg auf die Straße, um für entschlosseneren Klimaschutz zu demonstrieren. Seither kommt niemand mehr am Thema vorbei.