Schnellauswahl
Analyse

Die deutschen Sozialdemokraten „im Selbstzerstörungs­modus“

Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken wurden an die Spitze der SPD gewählt.
Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken wurden an die Spitze der SPD gewählt.REUTERS

Die SPD wählt zwei unbekannte Parteilinke an ihrer Spitze. Wer sie sind und was das für die Regierung in Berlin bedeuten könnte.

Berlin. Gerhard Schröder ist der Letzte seiner Art, also der letzte noch lebende Sozialdemokrat, der das deutsche Kanzleramt von innen kennt. Dass seine Partei nun die knapp 426.000 Mitglieder über den Parteivorsitz abstimmen ließ, hielt Schröder von Anfang an für „unglücklich“, wie er dem „Spiegel“ sagte. Und: „Das Ergebnis bestätigt meine Skepsis.“