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Ein neuer Kabinettchef für das Innenministerium

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Innenministerium(c) Clemens Fabry, Presse

Stephan Wiener wird vom bisherigen stellvertretenden Wiener Landespolizeipräsident Franz Eigner abgelöst. Wiener war erst im Mai ins Ressort geholt worden.

Das Innenministerium hat überraschend einen Wechsel auf höchster Beamtenebene vollzogen. Stephan Wiener wurde am Wochenende als Kabinettchef abgelöst, ihm folgt der bisherige stellertretende Wiener Landespolizeipräsident Franz Eigner, bestätigte ein Sprecher des Ressorts am Montag. Wiener war im Mai von Kurzzeit-Innenminister Eckart Ratz ins Ressort geholt worden.

Wiener kam zum Zeitpunkt seiner Bestellung aus dem ÖVP-geführten Wirtschaftsministerium unter der Leitung von Margarete Schramböck. Die genauen Hintergründe des Wechsels sind offiziell nicht bekannt.

Wiener soll aus privaten Gründen nach Tirol gezogen sein, heißt es. Der neue Kabinettchef Eigner begann 1982 seine Tätigkeit in der Bundespolizeidirektion Wien und wurde 2002 Referent im Innenministerium. Seit Mai 2017 war er Landespolizeivizepräsident.

Innenminister Wolfgang Peschorn kommentierte den kurzfristigen Wechsel in seinem Kabinett am Montag nur knapp: Man habe mit Wiener "einvernehmlich die Beendigung der Zusammenarbeit vereinbart", ließ er mitteilen.

(APA)