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Großbritannien

Die Labour Party malt den Donald an die Wand

Unwillkommene Wertschätzung: Im Wahlkampf braucht Boris Johnson die Lobeshymnen Donald Trumps nicht.
Unwillkommene Wertschätzung: Im Wahlkampf braucht Boris Johnson die Lobeshymnen Donald Trumps nicht.(c) REUTERS (JONATHAN ERNST)
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Nichts fürchtet Boris Johnson so sehr wie eine Wahlempfehlung von Trump.

London. Wer seine Feinde unter Kontrolle hat, muss sich nur mehr um seine Freunde sorgen. Wenn US-Präsident Donald Trump von Montagabend bis Mittwoch in London zum Gipfeltreffen anlässlich des 70. Gründungstags der Nato weilt, hat sich der britische Premier Boris Johnson ausdrücklich Stillschweigen erbeten: „Als Verbündete und Freunde mischen wir uns traditionell nicht in unsere jeweiligen Wahlkämpfe ein“, richtete er Trump schon vor Ankunft aus.