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Interview

Manfred Prenzel: „Pisa hält dem Land den Spiegel vor“

In Österreich wurden für Pisa 7800 Schüler im Alter zwischen 15 und 16 Jahren getestet. Schwerpunkt war diesmal das Lesen.
In Österreich wurden für Pisa 7800 Schüler im Alter zwischen 15 und 16 Jahren getestet. Schwerpunkt war diesmal das Lesen.(c) Getty Images/Westend61 (Westend61)
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Bildungswissenschaftler Manfred Prenzel spricht über Doping bei der Pisa-Studie, den einstigen Musterschüler Finnland und die „gar nicht so entscheidende“ Gesamtschule.

Die Presse: Heute, Dienstag, wird die Pisa-Studie 2018 präsentiert. In der Vergangenheit haben die schlechten Ergebnisse der österreichischen Schüler stets für Wirbel gesorgt. Ist Pisa mehr Fluch oder Segen?

Manfred Prenzel: Wenn man das so zuspitzen will, dann würde ich sagen, dass es eher ein Segen ist. Die Studie bietet die Möglichkeit, sich als Land den Spiegel vorzuhalten. Allerdings können die Ergebnisse auch bildungs- und parteipolitisch verwendet werden. Das lässt die Studie auch zum Fluch werden.