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Fokus auf: #Klimaschutz

Rom, Berlin, Prag: CO2-freundlicher Städtetrip zu Silvester

Städtetrip zu Silvester: umweltfreundlich, schnell und günstig mit der ÖBB.
Städtetrip zu Silvester: umweltfreundlich, schnell und günstig mit der ÖBB.ÖBB/Christoph Posch

Der Jahreswechsel ist für Viele ein Anlass zum Verreisen. Besonders Städtereisen sind beliebt. Aber wie komt man am angenehmsten und klimaschonendsten zur Silvesterparty im Ausland?

Pünktlich um Mitternacht kündigen in den Himmel schießende Raketen das neue Jahr an. Vom Weltall aus erinnert Europa für einige Minuten an einen glitzernden Fleckerlteppich. Große Ballungszentren funkeln besonders stark. Megacities wie Rom, Berlin und Prag verwendeln sich für eine Nacht in riesige Partyzonen. Genau richtig, um in das neue Jahr zu tanzen, denken sich Reiselustige. Sie erreichen ihre Städte-Destinationen per Auto, Bus, Flugzeug oder Zug. Dabei achten Sie auf Faktoren wie Reisezeit, Kostenpunkt und Umweltschutz.

Rom: Die ewige Stadt

Wien und Rom sind Luftlinie rund 770 Kilometer voneinander entfernt. Das sind knapp anderthalb Flugstunden oder 12 Stunden mit Auto, Bus und Zug.

Flugzeug. Was die effektive Reisezeit, also die Zeit im Transportmittel, anbelangt, reist man mit Flugzeug mit Abstand am schnellsten. Allerdings liegt sowohl der Flughafen Wien als auch der Flughafen außerhalb der Stadtzentren. Es dauert jeweils mindestens eine halbe Stunde, um von der Innenstadt zum Flughafen und vom FLughafen in die Innenstadt zu gelanden. Dazu kommen Check-in, Security Check und Wartezeiten. Reist man mit mehr als nur seinem Handgepäck, muss Wartezeit am Kofferband hinzugerechnet werden. Insgesamt ist mit einer Reiszeit von 5 einhalb Stunden zu rechnen.

Auto und Bus. Bei diesen beiden Verkehrsmitteln unterscheiden sich die effektiven Fahrtzeiten stark. Gemächliche Fahrer brauchen länger als Raser, Staus bringen ungeplante Verzögerungen. Auch muss Zeit für Kaffee- oder Tolettenpausen hinzugerechnet werden, die die Reisezeit verlängern.

Bahn. Auch bei der Bahnreise kann es zu Verzögerungen kommen. Unwetter oder technische Gebrechen verursachen Verspätungen. Das ist im Vergleich zu einem Stau aber eher selten der Fall. Läuft alles glatt, fährt ein Zug ohne Unterbrechung und kommt - unabhängig vom Straßenverkehr - pünktlich ans Ziel. Zudem lässt sich die Zeit im Zugabteil angenehm und produktiv nützen: Im Zug ist Zeit, um zu lesen, zu arbeiten oder Mitreisende kennenzulernen. Das verkürzt die wahrgenommene Reisezeit.

Berlin: Hip und trendy

Die deutsche Hauptstadt ist mit einer Entfernung von rund 525 Kilometern Luftlinie etwas näher bei Wien als Rom. Das beliebte Reiseziel ist zudem mit allen Transportmitteln gut erreichbar. Der Unterschied jedoch liegt in der Ökobilanz:

Flugzeug. Dass Flugreisen vergleichsweise viel CO2 ausstoßen, ist kein Geheimnis. Dadurch, dass während Start und Landung viel CO2 in die Luft gelangt, sind Kurzstrecken-Flüge besonders große Klimasünden. Bei einer durchschnittlichen Auslastung werden pro Person und Kilometer laut Berechnungen des Umweltbundesamtes 451 gramm CO2 ausgestoßen - Bei einem Flug von Wien nach Berlin kommt ein Passagier also auf rund 236 Kilogramm CO2.

Auto. Auch die Reise mit dem PKW hat eine schlechte Klimabilanz. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Autofahrten alleine oder höchstens zu zweit erledigt werden. Fährt man mit einem Benzin- oder Dieselauto kommt man auf durchschnittlich 218 Gramm CO2 pro Kopf und Kilometer. Bei einem Auto mit Elektroantrieb sind es 100 Gramm. Die kürzeste Route über Autobahnen führt über die tschechischen Städte Znaim und Iglau und beträgt 640 Straßenkilometer. Für die Autofahrt von Wien nach Berlin verbracht eine Person mit dem fossilen PKW 139,5 Kilogramm CO2, mit dem Elektroauto 64 Kilogramm CO2. Das ist mehr als die Hälfte des CO2-Ausstoßes, den ein Flugzeug-Reisender verursacht.

Bus. Bei einer Busreise splittet sich der CO2-Ausstoß auf die Anzahl der Reisenden. Dadurch ist er mit durchschnittlich 88 Gramm Co2 pro Person und Kilometer deutlich niedriger als beim Auto mit Dieselmotor und sogar geringer als beim Auto mirt Elektroauto. Insgesamt bedeutet die Busreise nach Berlin auf derselben Route rund 56 Kilogramm CO2-Ausstoß pro Kopf. Entscheidet sich der Busfahrer für die schnellste statt der kürzesten Route und fährt er über Brünn, steigt der CO2-Ausstoß auf einer Strecke von 680 Kilometer auf knapp 59 Kilogramm CO2 pro Kopf.

Bahn. Die Bahn ist mit Abstand am klimafreundlichsten. Im österreichischen Netz kommt der Bahnstrom rein aus erneuerbaren Energiequellen. Damit stößt die ÖBB 14 Gramm CO2 pro Person und Kilometer aus. Da in Tschechien und Deutschland nicht niur erneuerbare Energie für den Bahnstrom verwendet wird, sind es jenseits der Grenze 64 Gramm  bzw....... Gramm.

Auf österreichischen Gleisen legt der Zug 84 Kiometer zurück. Dadurch, dass der Railjet über Pardubitz fährt, sind es in Tschechien und Deutschland noch einmal .... Kilometer und .... Kilometer. Insgesamt kommt man trotz längerem Weg aber nur auf etwas mehr als ... Kilogramm CO2 pro Fahrgast. Damit könnte man ...Mal mit dem Zug nach Berlin fahren, um gleich viel auszustpßen wie mit einem Flug. Oder ... Mal mit dem Auto. Oder ... Mal mit dem Bus. Fährt man rein im österreichischen Netz ist der Unterschied wegen dem nachhaltigen Strommix noch größer. Das Verhältnis Flugzeug zu Bahn steht hier bei 31:1, Auto zu Zug steht bei 15:1.

 

Prag: An der Donau feiern

Mit einer Luftlinienentfernung von rund 250 Kilometern ist Tschechiens Hauptstadt von den drei Reisezielen am nächsten bei Wien. Prag ist damit fast so nah von der österreichischen Hauptstadt entfernt, wie Klagenfurt.

Flugzeug. Billigfluganbieter bieten kaum Direktflüge von Wien nach Prag an. Klassische Airlines kommen auf Preise von 75 bis 120 Euro hin und retour.

Auto. Fährt man mit dem Auto nach Prag, legt man auf der kürzesten Route über Znaim und Iglau rund 291 Kilometer zurück. Bei einem Verbrach von sieben Liter und einem Dieselpreis von 1,30 Euro ergibt das insgesamt knapp 26,40 Euro pro Fahrt. Insgesamt kostet der Sprit also 52,80 Euro. Hinzuzurechnen sind dann noch die Parkgebühren in der Stadt.

Bus. Busunternehmen bieten bereits um 15 Euro Fahrten nach Prag an und sind damit die billigste Variante, in die tschechische Hauptstadt zu reisen. Wer früht bucht und außerhalb der Stoßzeiten fährt, spart.

Zug. Auch bei der Zugreise empfiehlt es sich, früh genug zu buchen. Die billigsten Angebote beginnen bei 14 Euro pro Strecke. Wer ein Sparschiene-Ticket erwischt zahlt oft nur ein Viertel des regulären Preises. Auch mit Vorteilskarte lässt es sich sparen, hier zahlt man 50 Euro pro Strecke. Ohne Ermäßigung muss bis zu 100 Euro pro Strecke bezahlt werden.