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Grassers Grabenkämpfe: Sieg im Geheimakt-Streit

BUWOG GRASSER PROZESS: GRASSER
Kann nach fast zwei Jahren Prozess noch lächeln: Karl-Heinz Grasser am Dienstag.APA/HANS PUNZ / APA- POOL

Während Investor Tilo Berlin als Zeuge aussagte, verzeichnete Karl-Heinz Grasser einen Erfolg im Kampf gegen die Staatsanwälte.

Wien. Nächste Woche, exakt am 12. Dezember, wird der Buwog-Prozess zwei volle Jahre alt. Im Vorfeld dieses „Jubiläums“ wird eine gewisse Nervosität spürbar. Karl-Heinz Grasser kämpft – teils mit Erfolg – gegen (mutmaßliche) Rechtsverletzungen. Einer der Angeklagten, ein früherer Raiffeisen-Manager, fürchtet ob der langen Prozessdauer um seine Existenz. Und die Pflichtverteidiger wollen endlich Geld sehen.
Vor allem hinter den Kulissen tut sich einiges. Grasser hat das Oberlandesgericht (OLG) Wien eingeschaltet. Und einen Sieg im Streit mit der Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) errungen. Dem Ex-Finanzminister und Hauptangeklagten des Korruptionsprozesses um die Buwog-Privatisierung wurden nämlich Aktenteile vorenthalten. Dies sei rechtswidrig gewesen, bestätigt nun das OLG dem 50-jährigen Ex-FPÖ-Politiker.

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