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Börsenunwort des Jahres: Brexit

Nichts hat die Nerven der Finanzbranche so strapaziert wie der Brexit (im Bild eine Demo vor dem britischen Parlament).
Nichts hat die Nerven der Finanzbranche so strapaziert wie der Brexit (im Bild eine Demo vor dem britischen Parlament).REUTERS

Die Finanzbranche hat auch für die Termini Handelskonflikt, Niedrigzinsen und Mifid keine Nerven mehr. Das Unwort für das Jahr 2020 sendet schon jetzt seine Vorboten.

Wien. „Brexit“. Man kann dieses Wort nur noch in Begleitung eines Augenrollens nennen. Schließlich testet der Austrittsprozess Großbritanniens aus der EU seit dem Referendum im Juni 2016 die Nerven Europas. Für den österreichischen Finanzmarkt ist es das Börsenunwort des Jahres, gab die Wiener Börse bekannt.

Am 31. Jänner 2020 verstreicht die letzte Frist. Diesmal wirklich. Mehrere Aufschübe zogen den Leidensprozess schon in die Länge. Die zehn Millionen 50-Pence-Gedenkmünzen für den 31. Oktober, eine der angedachten Fristen, wurden inzwischen bereits wieder eingeschmolzen.