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Kolumne

Ein Fall für die Intensivstation

Sprechblase Nr. 320. Warum der „Korridor“ der sicherste Platz ist.

Mitunter ist es gut, dass es Synonyme gibt, die dann in ihrer Bedeutung doch nicht ganz deckungsgleich sind. Wer sich beispielsweise im Unternehmen (oder auch im Krankenhaus) auf dem Gang wiederfindet, hat möglicherweise ein Problem.

Wer hingegen – Achtung, Sprechblase – im „Korridor“ unterwegs ist, ist auf einem guten Weg. Ganz sicher sind – Achtung, noch eine Sprechblase – links und rechts Leitpfosten eingeschlagen, die den Korridor begrenzen. Jetzt heißt es nur nicht anstoßen oder ausscheren – so verlockend das sein mag.

Umgekehrt muss man sich Sorgen machen, wenn Projekte, die sich genau im Korridor bewegen, nicht den erwarteten Erfolg bringen. Dann ist der Organisation unter Umständen nur mehr mit einem Bett in der Intensivstation zu helfen. Ein Gangbett reicht dann nicht aus.

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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