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Unternehmen im Westen besser mit Eigenkapital ausgestattet als im Osten

Eine schlechte Kapitalbasis haben im Vorjahr Unternehmen in den Branchen Gastronomie und Bau aufgewiesen.

Die Kapitalbasis der heimischen Firmen ist 2018 etwas besser geworden. Der Median der Eigenkapitalquoten (die Hälfte der Firmen hat mehr, die Hälfte weniger) ist von 2017 auf 2018 leicht um 0,87 Prozentpunkte auf 38,01 Prozent gestiegen, erhob die Wirtschaftsauskunftei CRIF, die die bis November 2019 eingereichten Bilanzen für 2018 untersucht hat. Dabei zeigte sich ein West-Ost-Gefälle.

 

Auch nach Branchen gibt es Unterschiede: Ein Drittel der Unternehmen aus dem Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen wiesen eine Eigenkapitalquote von über 80 Prozent auf. Im Gegensatz dazu waren es im Bausektor nur 12,57 Prozent und in der Gastronomie 11,08 Prozent.

Insgesamt verfügten rund 80 Prozent der untersuchten Firmen über eine positive Eigenkapitalquote. Fast jede fünfte Firma (18,98 Prozent) verfügte jedoch nicht über ausreichend Eigenkapital und war somit überschuldet.

(APA)