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Chemie

Bayer will "grün" werden

Aktivisten protestieren gegen die Fusion von Bayer und Monsanto gegen Glyphosat Landwirte gegen S
imago images / Sven Simon
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Der deutsche Chemieriese, seit der Übernahme von Monsanto unter Dauerbeschuss, will bis 2030 CO2-neutral werden.

Just der deutsche Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer, der seit der Übernahme des Glyphosat-Herstellers Monsanto unter Dauerbeschuss steht,  will bis zum Jahr 2030 ein CO2-neutrales Unternehmen werden. Um die Emissionen von derzeit rund vier Millionen Tonnen Kohlendioxid im Jahr einzusparen, will Bayer vor allem in Energieeffizienz und grünen Strom investieren, kündigte Vorstandschef Werner Baumann am Dienstag in einem Gastbeitrag im "Handelsblatt" an.

Verbleibende Emissionen würden kompensiert. Die Erfüllung der Nachhaltigkeitsziele will Bayer künftig auch in der langfristigen Managementvergütung verankern.

Baumann appellierte zugleich an andere große Konzerne, nicht auf nationale Klimapolitik zu warten, sondern zu handeln, um das Pariser Klimaabkommen umzusetzen. Die Investoren werden noch am dienstag über die Nachhaltigkeitsziele Bayers informiert. Die Bayer-Aktie startete leicht negativ in den Handel. Im letzten Monat hat das Papier knapp drei Prozent verloren.  

(Reuters)