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Kleiner Dämpfer für Zinshausmarkt

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Laut Berechnungen der Hudej-Zinshäuser-Gruppe werden die Transaktionen heuer leicht zurückgehen. Das Volumen bleibt aber anhaltend hoch.

Der österreichische Zinshausmarkt wird laut Berechnungen der Hudej-Zinshäuser-Gruppe heuer einen leichten Dämpfer erleiden, nachdem in der Vergangenheit einige Rekordjahre in Folge registriert worden waren. Für 2019 wird ein Rückgang bei den Transaktionen von rund 980 in ganz Österreich bzw. 520 in Wien ausgegangen (2018: 1048 / 560). Das Volumen wird sich bei etwa 2,8 Mrd. Euro in ganz Österreich bzw. 2,1 Milliarden in Wien einpendeln. Das entspricht in etwa dem Niveau des Vorjahres.

„Der Markt reagiert damit auf das hohe Preisniveau“, erläutert Geschäftsführer Gerhard Hudej. Grundsätzlich sei aber davon auszugehen, dass die Preise weiter steigen. Die untypische Marktentwicklung erklärt er mit dem geringen Verkaufsdruck vieler Eigentümer: „Egal, wie hoch die Nachfrage ist – viele Eigentümer verkaufen einfach nicht, solange die Zinsen so niedrig sind; und jene, die doch verkaufen, können sehr hohe Preise erzielen, weil das Angebot gering ist.“

Das Zinshaus wird laut Hudej jedoch weiterhin eine der wichtigsten Anlageformen zur Sicherung von Vermögen bleiben. „Es ist viel Geld da, die Zinsen bleiben extrem niedrig, und es gibt kaum Alternativen. Um Vermögen abzusichern, ist das österreichische Zinshaus nach wie vor unschlagbar.“ Es biete eine Kombination aus hoher Sicherheit und akzeptabler Rendite.

(Die Presse)