Schnellauswahl
Musical-Film

"In the Heights": Wenn Musical auf Hip-Hop und Salsa trifft

(c) YouTube Screenshot/Warner Bros

Nach Erfolgen mit „Hamilton“ am Broadway und „Vaiana“ in der animierten Welt kommt das Erfolgsmusical von Lin-Manuel Miranda in die Kinos.

Lin-Manuel Miranda, längst ein Fixstern am Broadway, bringt nun seinen ersten Film in die Kinos. "In the Heights" basiert auf dem Musical, das Miranda bereits in seiner Studienzeit anfing zu schreiben und schlussendlich 2008 Premiere am Broadway feierte. Ein Hip-Hop-Salsa-Musical, dessen Geschichte an den Welterfolg "Rent" erinnert.

Lin-Manuel Miranda greift in dem Musical seine puerto-ricanischen Wurzel auf und führt in eine fiktive Nachbarschaft in New York City. Usnavi de la Vega betreibt eine kleine Bodega in Washington Heights, einem Stadtteil in Manhattan. Er erzählt die Geschichte einer eng verbundenen Gemeinschaft von Migranten. Vereint durch das gemeinsame Schicksal, wachsen sie zu einer Familie zusammen, unabhängig ihrer Herkunft. Gemeinsam träumen sie von sozialem Aufstieg, einem besseren Leben und, natürlich, von Liebe.

Und der erste Trailer verspricht eine bunte Sommergeschichte mit eingängigen Liedern. Mit dabei sind neben einigen bekannten Darstellern wie Corey Hawkins ("Straight Outta Compton"), Jimmy Smits ("Sons Of Anarchy") und Stephanie Beatriz ("Brooklyn-Nine-Nine") unter anderem auch erfahrene Sänger wie Anthony Ramos ("Hamilton“ und "A Star Is Born"), Melissa Barrera und Leslie Grace. Und mit Lin-Manuel Miranda als Aushängeschild ist ein Kassenschlager garantiert.

2015 feierte sein Musical über einen der Gründerväter der Vereinigten Staaten, Alexander Hamilton, Premiere. Seitdem wird das Stück in New York City, Chicago und London aufgeführt, an einer deutschen Version wird ebenfalls gearbeitet. Diese soll 2020 in Hamburg Premiere feiern.

"In the Heights“ bricht mit Konventionen, der Einfluss von R&B, Hip-Hop, Jazz und Pop der 90er-Jahre ist nicht zu überhören. Belohnt wurde seine Arbeit mit elf Tony-Awards, dem Musical-Oscar, einem Grammy und dem Pulitzer-Preis, der, eben nicht nur für journalistische Arbeiten vergeben wird..