Schnellauswahl
Interview

Christian Picciolini: „Die Identitären sind angsteinflößend“

Christian Picciolini: „Zum Glück haben mich meine Eltern nie aufgegeben.“
Christian Picciolini: „Zum Glück haben mich meine Eltern nie aufgegeben.“Teresa Crawford / AP / picturedesk

Mit 14 Jahren trat Christian Picciolini in einem Akt der Rebellion gegen seine Eltern einer rechtsextremen Skinhead-Gruppe bei. Die Macht, die ihm sein kahl rasierter Schädel und seine Stiefel verliehen, berauschte ihn. Mit 16 wurde er Chef der amerikanischen Neo-Nazis. Auszusteigen und sein Leben neu zu ordnen war ein langer Weg. Drohungen erhält er noch heute.

Als 14-Jähriger haben Sie sich einer gewalttätigen Neo-Nazi-Gruppe angeschlossen. Was lief damals in Ihrem Leben schief?