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Nicht allen Kindern geht es gut

Familie Tibi wohnt in einer selbstgebauten Baracke in der Stadt Ploieşti.
Familie Tibi wohnt in einer selbstgebauten Baracke in der Stadt Ploieşti.(c) Erich Kocina

Die Organisation Concordia bittet Menschen in Österreich um Spenden, damit armen Kindern in Osteuropa geholfen werden kann.

Zu Weihnachten wird bei uns besonders gutes Essen gekocht, danach sitzen die Kinder unter dem Christbaum und packen ihre Geschenke aus. Das ist nicht überall so. Es gibt auch viele Kinder, die sich nicht rund um den Weihnachtsbaum versammeln und schöne Packerln mit Geschenken aufmachen können. Und meist haben diese Kinder auch im Rest des Jahres nicht so viel.

Zum Beispiel gibt es in Rumänien viele Kinder, die in sehr ärmlichen Siedlungen leben. Die Häuser, in denen sie wohnen, sind nur aus sehr billigem Material gebaut – oder aus dem, was die Menschen gerade finden. Ihre Eltern haben oft keine Arbeit. Viele sammeln altes Plastik oder Metall auf der Straße und verkaufen es an Händler. Viel Geld gibt es dafür aber nicht. Und so gibt es manchmal nur sehr schlechtes oder auch gar kein Essen.

Manche dieser Kinder gehen auch nicht zur Schule. Weil die Eltern kein Geld haben, um ihnen Kleidung oder Schulunterlagen zu kaufen. Oder weil die Eltern sich zu wenig um ihre Kinder kümmern können, weil sie damit beschäftigt sind, das Notwendigste zum Überleben zu besorgen.

Hilfe aus Österreich. Damit es den Menschen in diesen Armenvierteln besser geht, sammelt die Organisation Concordia Geld für sie. Menschen in Österreich spenden etwas, damit Concordia den Kindern helfen kann. Zum Beispiel baut die Organisation Einrichtungen auf, in denen die Kinder lernen können. Außerdem bekommen sie dort etwas zu essen und auch Kleidung. Concordia versucht aber auch, den Eltern dieser Kinder zu helfen. Man gibt ihnen Tipps, wie sie an Arbeit kommen können und unterstützt sie auch mit Lebensmitteln.

Concordia wurde 1991 von Georg Sporschill gegründet, einem Pater vom Orden der Jesuiten. Er kümmerte sich zuerst um Kinder in der rumänischen Hauptstadt Bukarest, die auf der Straße lebten. Aber die Not gab es nicht nur in Rumänien, und so half er auch in den beiden Nachbarländern Bulgarien und Moldau und baute dort verschiedene Einrichtungen auf.

Mittlerweile ist Pater Sporschill nicht mehr dabei. Aber seine Nachfolger kümmern sich immer noch um arme Kinder in diesen drei Ländern. Und gerade rund um Weihnachten bitten sie die Menschen in Österreich, dass sie mit ihren Spenden dabei helfen, dass es den Kindern in Rumänien, Bulgarien und Moldau ein bisschen besser geht.

Wusstest du schon, dass...

. . . manche Menschen in Hütten aus Wellblech oder Pappe leben.

Concordia sammelt Spenden für solche Menschen:

Raiffeisenbank NÖ-Wien
IBAN: AT66 3200 0000 0703 4499
KW: „Die Presse Weihnachtsaktion“.

 

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