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Wertpapiere

Vorsicht bei Deals zum Jahreswechsel

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Symbolbild.(c) www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)
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Privatanleger können durch Verlustausgleich ins Visier der FMA geraten.

Wien. Am Jahresende versuchen viele Privatanleger die Steuer auf allfällige Gewinne aus Wertpapierverkäufen zu reduzieren. Befinden sich Wertpapiere im Portfolio, deren Kurs sich seit dem Kauf negativ entwickelt hat, liegt die Lösung auf der Hand: Man verkauft, realisiert den Verlust und gleicht damit ganz legal die Gewinne aus. Oft wollen Anleger freilich diese verlustbringenden Papiere gar nicht endgültig abstoßen, sondern langfristig in diese investieren – Anleger kaufen daher nur kurze Zeit später wieder die gleichen Wertpapiere in ähnlicher Stückzahl.

Die Freude über den erfolgten Verlustausgleich und die wiedererlangten Wertpapiere endet freilich dann, wenn die Finanzmarktaufsicht ein Verwaltungsstrafverfahren wegen Marktmanipulation eröffnet. Der Marktmissbrauchsverordnung zufolge sind nämlich Geschäfte, die falsche oder irreführende Signale für das Angebot von Finanzinstrumenten, die Nachfrage danach oder ihren Kurs geben oder geben könnten, Marktmanipulation.