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Thesen für 2020

Die Grenzen der Fußballwelten

Anlass für die erste paneuropäische EM-Endrunde 2020 ist das 60-jährige Bestehen des Wettbewerbs. Im Bild das Daugava-Stadion in Riga, wo Österreich sein letztes Quali-Match bestritt.
Anlass für die erste paneuropäische EM-Endrunde 2020 ist das 60-jährige Bestehen des Wettbewerbs. Im Bild das Daugava-Stadion in Riga, wo Österreich sein letztes Quali-Match bestritt.GEPA pictures
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Die Turniere wachsen und damit die Anforderungen, weshalb sich Bewerber zusammenschließen werden. Österreichs Fans dürfen nach langem Warten künftig regelmäßig mitfiebern.

Die Fußball-EM 2020 wird ob ihrer Dimensionen für die vielen Fans eine Grenzerfahrung, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Endrunde von 12. Juni bis 12. Juli nächsten Jahres findet in gleich zwölf Ländern statt: Gut 3000 km trennen den nördlichsten Gastgeber, St. Petersburg in Russland, vom südlichen Pol, der italienischen Hauptstadt Rom. Noch weiter ist es mit über 5000 km auf der Ost-West-Achse von Baku, Aserbaidschan, nach Dublin auf der irischen Insel. Rot-weiß-rote Anhänger haben es angesichts der Losung in Gruppe C und Duellen mit den Niederlanden in Amsterdam bzw. der Ukraine und einem Play-off-Gegner in Bukarest zumindest reisetechnisch noch gut getroffen.