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Kritik

Staatsoper: Lächerliches Knusperhäuschen

(c) Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
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Unansehnliche Inszenierung, keine Orchesterproben: einige Enttäuschung bei der Serie von Humperdincks „Hänsel und Gretel“.

Wenn Geschichten oder gar Märchen hölzern erzählt beziehungsweise verkrampft interpretiert werden, dann kann nicht viel dabei herauskommen. Andrerseits könnte es jedem seriösen Opernhaus zur Ehre gereichen, „Hänsel und Gretel“ zum allergrößten Teil aus dem eigenen Ensemble besetzen zu können. Das schließt wenigstens aus, dass Rollen überbesetzt werden. So versuchte die Staatsoper ihre weihnachtliche Humperdinck-Serie mit allerlei Hypotheken.