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Nachhaltigkeit

Illustrationen statt Shootings: Italienische Vogue verzichtet auf Fotos

Für die Jänner-Ausgabe verzichtete die italienische "Vogue" erstmals auf Fotoshootings.
Für ihre aktuelle Jänner-Ausgabe verzichtete die italienische "Vogue" erstmals auf Fotoshootings.(c) Cassi Namoda/Vogue Italia
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Illustrationen statt Hochglanzfotos: Die Jännerausgabe der italienischen „Vogue“ verzichtet erstmals ganzheitlich auf den Abdruck von Fotos. Die Zeitschrift will damit ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit setzen.

Eine Premiere in der Welt der Modezeitschriften: In der Jännerausgabe der italienischen „Vogue“ wurde gänzlich auf den Abdruck von Fotos und damit auch auf Fotoshootings verzichtet. Das Magazin will damit ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit setzen.

Stattdessen wurden die Models in Designermode von Gucci von bekannten Künstlern illustriert, „um die Modegeschichten erzählen, ohne zu reisen, ohne ganze Kleiderschränke zu verschicken oder die Umwelt in irgendeiner Weise zu verschmutzen“, sagte Emanuele Farneti, Chefredakteur des Magazins, in einer Erklärung.

Die Illustrationen der Models, die in Mode von Gucci posierten, stammen von Künstlern wie David Salle, Vanessa Beecroft, Cassi Namoda, Milo Manara oder Delphine Desane.

„Die Herausforderung besteht darin zu zeigen, dass Kleidung präsentiert werden kann, ohne sie zu fotografieren“, verlautbarte Farneti weiter. „Das ist eine Premiere.“ Die „Vogue Italia“ habe noch nie ein illustriertes Cover gehabt und keine Ausgabe der „Vogue“ sei je ohne Fotos erschienen.

Das durch den Einsatz der Künstler gesparte Geld komme einem Projekt zugute, „das es wirklich gebrauchen kann“: Die Restauration der Fondazione Querini Stampalia, ein historisches Haus und Museum in Venedig, das während der Flut im letzten November stark beschädigt wurde.

>> Zur Jänner-Ausgabe der italienischen „Vogue“