Schnellauswahl
Analyse

EU im Nahen Osten: Wortreich, aber machtlos

Der neue Hohe EU-Vertreter Josep Borrell.
Der neue Hohe EU-Vertreter Josep Borrell.(c) APA/AFP/OSCAR DEL POZO (OSCAR DEL POZO)

Ursula von der Leyens kühne Ankündigung, eine „geopolitische“ EU-Kommission führen zu wollen, zerschellt an der ersten außenpolitischen Krise vor Europas Grenzen.

Brüssel. Große Sorge, Deeskalation, diplomatische Lösung: Der Satzbaukasten, aus dem europäische Politiker ihre Stellungnahmen zur jüngsten Verschärfung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran zusammenstellen, ist seit Langem im Einsatz. Ob es um den Krieg zwischen der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas und Israel geht, die von Saudiarabien geführten Angriffe auf Jemen oder das Säbelrasseln zwischen Teheran und Riad: Stets haben die Europäer wortreiche Mahnungen an die Wahrung der Gewaltlosigkeit parat, ebenso Aufforderungen zur Rückkehr an den Verhandlungstisch und auch Belehrungen über die Bedeutung der Einhaltung vereinbarter Abkommen.

Mehr erfahren

Freitagsgebet

Khamenei: „Der Iran muss stärker werden“

Iran

Die Säule des „Gottesstaats“ wankt

Iran

Proteste setzen iranische Führung unter Druck

Flugzeugabsturz

Das iranische Geständnis

Analyse

Tiefe Risse in Irans Regime

USA/Iran

Trump bläst Krieg ab – vorerst