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Jahresbilanz

SUV-Boom verschafft BMW einen Rekordabsatz

BMW X3 M40 i(c) Clemens Fabry
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Der Absatz wurde im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent auf 2,52 Millionen Stück gesteigert. BMW rittert mit Daimler um die Führungsrolle im Oberklassensegment.

Das boomende Geschäft mit SUV hat BMW im vergangenen Jahr zu einem weiteren Absatzrekord verholfen. Die Zahl der verkauften Autos stieg auf 2,52 Millionen, teilte der deutsche Konzern am Mittwoch in München mit. Das entspricht einem Zuwachs von 1,2 Prozent. "Wir blicken mit Zuversicht auf das neue Jahr und streben 2020 erneut einen Absatzzuwachs an", erklärte Vertriebsvorstand Pieter Nota. Neben zweistelligen Wachstumsraten mit Stadtgeländewagen hatte zuletzt auch der Verkauf elektrischer Autos den Absatz gefördert. Aktuelle Details will BMW erst am Freitag veröffentlichen.

Der Konzern wetteifert mit Daimler um die Führungsrolle im Oberklassesegment. Nota wertete die Summe von 2,52 Millionen Autos der Marken BMW, Rolls-Royce und Mini als Beleg dafür, dass der Konzern "weiterhin der weltweit führende Premiumhersteller" sei. Dagegen hatte Daimler-Chef Ola Källenius in dieser Woche auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas den Anspruch erhoben, "die Marke Nummer eins in unserem Segment" zu führen. Dies traf bisher im Vergleich der Kernmarken BMW und Mercedes-Benz zu - ohne die Daimler-Marke Smart.

Autobauer stehen auf der Kostenbremse

Die Verkaufszahlen von Daimler wie auch von Audi werden in den kommenden Tagen erwartet. Audi dürfte im abgelaufenen Jahr auf dem dritten Platz gelandet sein. Die Volkswagen-Tochter war bis Ende November deutlich abgeschlagen und hatte für das Gesamtjahr 2019 ein leichtes Absatzwachstum angekündigt. Nach elf Monaten lag Audi mit weltweit 1,67 Millionen verkauften Autos hinter den Marken BMW mit 1,97 Millionen und Mercedes-Benz mit 2,13 Millionen.

Trotz weltweiten Wachstums im Premiumsegment, besonders in China, treten die Oberklassehersteller ähnlich wie andere Autobauer auf die Kostenbremse. Während Audi und Daimler tausende Arbeitsplätze abbauen, kürzt BMW die Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter, will aber ohne tiefe Einschnitte beim Personal auskommen. Mit den Einsparungen sollen unter anderem Investitionen in die Entwicklung von Elektroautos finanziert werden.

(APA/Reuters)

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